Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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Winters kurze Hoſen, die an den Knieen ſehr knapp anlagen, und gleich zwei Freunden, die mit einander Händel gehabt haben, ſtöckiſch in der Form von ein paar Einſchließungszeichen aus einander wichen; mit Worten, Fidler Dick war unbeſtritten krumm⸗ einig.

Sein übriges Coſtüm beſtand aus einer Weſte von Leopardenhaut, einem Lotſenkittel mit ungemein großen Knöpfen, einem ſachkundig um den Hals ge⸗ drehten gelbſeidenen Tuch und einem Hut, der un⸗ möglich ſeinen Glanz verlieren konnte, da er denſel⸗ ben vornämlich der reichlichen Menge von Oel ver⸗ dankte, welches von dem wohldurchfetteten langen ſchwarzen und zigeunerhaft ſich kräuſelnden Haar aus den Filz durchdrang.

Wenn auf etwas, ſo war Fidler Dick ſtolz auf ſein Haar, namentlich wenn es friſchgeölt war, wie er ſich elegant ausdrückte. Dieſe Vorliebe für ſeinen Kopfſchmuck mochte vielleicht in dem Umſtand ihren Grund haben, daß er ſo häufig unter die un⸗ barmherzigen Scheeren der Gefängnißbehörden ge⸗ fallen war, welche ſich nicht einmak bewegen ließen, die paar Lieblingslocken zu ſchonen, die munter vor jedem Ohr niederhingen.

Noch ein Zug und wir hoffen, das Portrait wird vollſtändig ſein. Wir dürfen nämlich das Geſicht nicht vergeſſen, bei deſſen Verleihung die Natur beſonders übel gelaunt geweſen ſein mußte, denn die ſchwarzen durchdringenden Augen waren ungemein rund und klein und von ſchlauem, gewiſſermaßen thieriſchem Ausdruck, ein Mittelding zwiſchen dem Cyniſchen des Fuchſes und dem eines verliebten Wolfes. Die Naſe