ſah höchſt ignobel aus— wir ärgern uns eigentlich darüber, daß wir eine ſolche Raſe beſchreiben ſollen, weil es doch nur durch Negationen geſchehen kann; denn erſtlich war ſie zu groß für eine Mopsnaſe und nicht gerade genug für eine griechiſche, zu dick für eine römiſche und nicht gebogen genug für eine hebräiſche, zu breit für die Naſenlöcher eines Euro⸗ päers und nicht flach genug für die eines Afrikaners; kurz es war eine unbeſchreibliche Naſe, und wir müſſen zum Beſten unſerer Leſer die Warnung beifügen, daß ſie, wenn ihnen je eine ſolche Naſe begegnet, ſich ja vor ihrem Inhaber in Acht nehmen.
Der Mund war indeß bei Weitem der ſchlimmſte Zug in ſeinem Geſicht. Es lag etwas Teufliſches in den Ecken deſſelben, wenn er ſie niederzog— eine Gewohnheit, aus der Dicks nähere Bekannten ſchloſſen, daß der Ehrenmann eine Lüge vorbringe. Zu ſol⸗ chen Zeiten pflegte er auch die Worte durch einen beſondeten Rachdruck, welchen er auf die Vocale legte, zu dehnen. Einige ſeiner vertrauteſten Kum⸗ pane verſicherten, daß er ſeine guten Seiten beſitze; wir meinen aber, daß ſie ein recht gutes Auge nöthig hatten, um dieſelben aufzufinden.
„Na, Alter,“ rief der Würdige, deſſen Portrait wir, wie wir fürchten, nur zu dürftig gezeichnet ha⸗ ben,„wie geht Dirs?“
Mile reichte ihm ſchweigend die Hand und deu⸗ tete auf einen Stuhl neben dem Tiſch.
„Alles recht,“ ſagte der Gaſt, ſich niederlaſſend.
Der Wirth füllte die zwei Gläſer aus der Brannt⸗ weinflaſche, führte das ſeinige zu den Lippen und trank dem Andern unter Kopfnicken zu. Fidler Dick


