Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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ſich die Beiden noch eine kleine Weile über Familien⸗ angelegenheiten und ſchieden dann in einer weit freundlicheren Stimmung, als ſie zuſammengetroffen waren. Sie dachten freilich nicht, daß jedes ihrer Worte von ihrem Neffen Jack belauſcht worden war, den man ſo unceremoniös von ſeinem Frühſtück fort⸗ geſchickt hatte. Der Knabe war nämlich verſtohlen nach der Hinterſeite des Hauſes geſchlichen, zum Waſchküchenfenſter hineingeſtiegen, und durch dieſes Manöver in die Lage gekommen, ſeine Neugierde zu befriedigen. Zu ſeinem Erſtaunen erfuhr er nun von dem Vorhandenſein eines Onkels, von welchem er nie etwas gehört oder geſehen hatte eines Onkels von achtbarem und wohlhäbigem Ausſehen, und dieſe Entdeckung erfüllte ihn mit der Hoffnung, ſich einer Lebensweiſe entwinden zu können, deren er nachgerade müde wurde.

Von Natur war der Knabe nichts weniger als boshaft, und nur ſeine Erziehung hatte ihn auf ſchlimme Wege geführt. Seit Richards unerklärlichem Verſchwinden nun waren ihm allerlei Bedenken und Gewiſſensbiſſe gekommen, und er fühlte jedesmal ein ſtürmiſches Herzklopfen, wenn er eines Polizeidieners anſichtig wurde.

Wenn ich von ihm nur ein Zeugniß erhielte, dachte er,ſo könnte ich einen Flatz kriegen und durch Arbeit mein Brod verdienen. Ich will ihn doch darum angehen.

Nachdem er zu dieſem Schluß gekommen war, nahm er ſich vor, Mr. Siler auf der Brücke abzu⸗ paſſen und ſich ihm vorzuſtellen. Während er des Kommenden harrte, erging er ſich in Betrachtungen,