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„Das heißt, Du machſt Dir die Sünden Anderer zu Nutzen,“ bemerkte der Agent der Lady Boothroyd. „Ich tadle dies nicht. Jeder von uns iſt in ſeiner Art ein Philoſoph. Aber ich nehme meine Sicher⸗ heit ſo gut in Acht, wie Du die Deinige. Ich kann unmöglich vorauswiſſen, was die Perſon, mit der Du zu thun haben wirſt, Dir anzuſinnen beabſich⸗ tigt; aber das ſag' ich Dir, wenn Du dem Kind nur ein Haar krümmſt, ſo wird es Dich das Leben koſten. Du weißt, ich drohe nie umſonſt. Der Lady magſt Du verſprechen, was Du willſt.“
„Du nimmſt alfo ein Intereſſe an dem Frätzchen?“
„Ein großes.“
„Aus Liebe?“
Der Steward öffnete ſeine Kinnladen zu einem herzlichen Lachen, das ſeine Haifiſchzähne gehörig in's Licht ſtellte.
„Ich dacht' es ja, nein,“ ſagte Mike.
„Aus Liebe!“ wiederholte der Steward, indem er ſeiner Heiterkeit wieder die gebührende Grenze an⸗ wies.„Ei, natürlich aus Liebe, denn ſie wird eines Tages ihr Gewicht in Gold werth ſein.“
Sein Zuhörer vergaß dieſe Worte nicht. Der Reſt des Vertrags kam bald zum Abſchluß, indem nur noch eine Bedingung beigefügt wurde. Mike ſollte nämlich, wenn die Dame das Kind brachte, die Sache behandeln, als ob er nie zuvor etwas da⸗ von gehört hätte, von Allem aber kein Wort fallen laſſen, welches ſie auf die Vermuthung führen konnte, er wiſſe etwas von den früheren oder gegenwärtigen Verhältniſſen des achtbaren Mr. Silex.
Nach Bereinigung dieſer Angelegenheit beſprachen


