„Im Gegentheil, es iſt eine ſchöne Summe da⸗ mit zu verdienen.“
„Die ich vermuthlich, wie vor Zeiten, mit Dir theilen muß.“
„Ich verlange keinen Penny.“
„Gut, ſo rede,“ rief Mike.„Ich kann's nicht ausſtehen, wenn Du um das, was Du willſt, Dich ſchlangenartig herumwindeſt. Das iſt nicht meine
„Ungeſtüm wie immer,“ verſetzte der Steward. „Wenn ich Dir nun vorſchlage, Du ſolleſt ein ſieben⸗ jähriges Mädchen in Verpflegung nehmen?“
„In Verpflegung? Nun, was weiter?“
„Du darfſt aber nicht den Namen der Lady zu entdecken ſuchen, die es Dir bringen wird,“ fuhr der Steward fort.„Es wäre zudem keine leichte Auf⸗ gabe, da ſie, wie ich, auf dem Land und in großer Entfernung von der Hauptſtadt lebt.“
„Und wie viel ſoll ich kriegen?“ fragte Mike.
„Du machſt, wenn ſie morgen kömmt, Deine Be⸗ dingungen,“ antwortete Mr. Silex,„denn ſie kann gut zahlen. Du ſiehſt, ich verliere keine Gelegenheit, Deine Intereſſen zu fördern.“
Der Deportirte unterſtützte den Kopf mit der Hand und dachte eine Weile nach, eh' er mit ſich in's Reine kam.
„Sieh', Andreas,“ ſagte er endlich,„wenn ſich's nur um die Verpflegung des Kindes handelt, und ich dafür gut bezahlt werde, ſo laß ich mir die Sache wohl gefallen. Aber ich will nicht Gefahr laufen—
das heißt, nicht große Gefahr. Du verſtehſt mich. Ich bin jetzt ein alter Mann und lebe reſpektabel.“


