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Mike erklärte mit einem Fluch, diesmal wenig⸗ ſtens wolle er dahinter kommen; er könne einen ſo unnatürlichen Argwohn, der ſeine Gefühle verletze, nicht ertragen.
„Deine Gefühle ſind ohne Zweifel gar zart,“ antwortete der Steward.„Ich habe mir nichts vor⸗ zuwerfen und Alles gethan, was mir bisher meine beſchränkten Verhältniſſe geſtatteten. Jetzt nehme ich ſogar die Mühe einer Reiſe nach London auf mich, um Dir die Mittel zu ſchaffen, Deine Lage we⸗ ſentlich zu verbeſſern; aber ich finde Dich ſo leidenſchaftlich und undankbar wie immer.“
Bei den Worten Lage verbeſſern⸗ wurde Mike, der den Sprecher mit unterſchiedlichen Puhs und Pahs unterbrochen hatte, plötzlich ſehr aufmerkſam.
„Du weißt, Andreas,“ ſagte er,„daß Du mich ſtets zu Allem bereden konnteſt.“
„Nur nicht zum Vernünftigſein,“ bemerkte der Steward.
„Es iſt eine harte Lage, wenn man nicht einmal gegen den eigenen Bruder ſein Herz ausſchütten kann,“ ſagte der Deportirte.„Sind wir nicht Zwil⸗ linge? Aber auf was haſt Du's abgeſehen? Laß hören.“
„Kann man ſich auf Dich verlaſſen?“
„Du weißt, man kann's, auf meine eigenen Koſten.“
„Die Angelegenheit, welche ich Dir vorzuſchlagen habe,“ fuhr Mr. Siler fort,„iſt mit wenig Gefahr verbunden.“
„Und wird dafür auch gering bezahlt,“ rief Mike. „Ich kenne Deinen Zahlungsmaßſtab von früher. Doch fahre fort; ich will Dich ganz anhören.“


