Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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wie angenehm es ſein müßte, umherzuſpazieren, ohne Furcht, plötzlich am Kragen gepackt zu werden und ſogar einem Polizeidiener in's Geſicht ſehen zu dürfen. Zum Erſtenmal in ſeinem Leben wurde die Liebe zur Ehrlichkeit übermächtig in ihm.

Obgleich der Steward ſeinen Bruder ſo uner⸗ wartet beſucht hatte, daß dieſer keine Vorbereitungen treffen konnte, ihm nachzuſpüren, war er doch nicht frei von Argwohn und ließ, als er von der Bel⸗ vedereſtraße in die von Weſtminſter einbog, ſeine kleinen grauen Augen nach rechts und links ſchießen. Ungefähr in der Mitte der Brücke bemerkte er Jack, der ihm mit abgezogener Mütze entgegentrat.

Geh' bei Seite, Knabe, ſagte der alte Mann zornig, indem er ſich anſtellte, als kenne er ihn nicht. Ich habe nichts für Dich.

Mit Verlaub, Onkel, ich bin kein Bettler, ver⸗ ſetzte Jack.

Der Steward fuhr bei dem Worte Onkel zuſam⸗ men, und wollte an ſeinem Reffen vorbeieilen; dieſer aber ließ ſich nicht ſo leicht abſchütteln.

Ich möchte mit Euch ſprechen, wenn Ihrs er⸗ laubt, fügte er bei.

Mit mir?

Ja, Onkel.

Ich bin nicht Dein Onkel.

Das hilft Euch nichts, rief er mit pfiffigem Blinzeln, während er ſeinen runden Dachskopf ſchüt⸗ telte.Ich habe Alles mit angehört, was Ihr da⸗ heim mit Mike ſpracht von der Lady und von dem Kind.

Schon gut, ſagte Mr. Siler, dem ſehr unbe⸗