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zu machen, als die Lady mit Alice in dem Beſuch⸗ zimmer anlangte.
„Wo ſind Sie geweſen?“ fragte der Baron ſeine Gattin.„Sie wiſſen doch, welches ſchreckliche, teuf⸗ liſche, unnatürliche und unerhörte Verbrechen verſucht worden iſt, und ſollten deßhalb mehr Rückſicht auf meine Gefühle nehmen. Ihre Abweſenheit hat mich ſehr beunruhigt.“
Ihre Gnaden nahmen den Verweis mit trefflich geſpielter Sanftmuth und ehelicher Unterwürfigkeit entgegen.
Der Geiſtliche machte oder verſuchte eine Miene, in welcher bei jedem der von dem Baron beliebten Verbrechensprädikate ſich eine Schreckensſteigerung ausdrücken ſollte, und ließ am Ende der Reihe ſeine Gefühle in einem tief gezogenen Seufzer verpuffen, der ihm ohne Zweifel durch ſeine gründliche Ueber⸗ zeugung von der Verderbtheit der menſchlichen Na⸗ tur abgerungen wurde.
„Schrecklich, ſehr ſchrecklich, mein theurer Sir
Norman,“ murmelte er, indem er zur Stärkung nach
einem Glas von des Barons feinem oſtindiſchem Ma⸗ deira griff.„Aber all dies entſpringt aus der Luſt an dem Wechſel, die ſich bis in die Eingeweide des Gemeinweſens gefreſſen hat.“
„Sagen Sie lieber, der Fehler liege darin, daß die höheren Klaſſen ſich ihrer Rechte begeben,“ be⸗ merkte der Grundherr mit Würde.„Meine Ahnen könnten entrüſtet aus ihren Gräbern ſich erheben bei dem Gedanken, daß auf einen Boothroyd auf ſeinem eigenen Grund und Boden gefeuert wurde, und höchſt wahrſcheinlich von einem ſeiner eigenen Pächter.“


