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lang, vielleicht Jahre, unbeachtet; aber zuletzt ent⸗
deckt das Kind dieſelbe doch, macht ſich Gedanken darüber und trauert, wenn es gut iſt, oder recht⸗ fertigt mit dem ſchlimmen Beiſpiel ſein eigenes Ab⸗ ſ von dem Pfade der Ehre und Rechtſchaffen⸗ eit.
„Aber um Deines Fürworts willen,“ fuhr die Lady fort,„will ich Befehl zu ihrer Freilaſſung er⸗ theilen.“
„Oh, ich danke, Mama,“ rief Alice erfreut.
„Unter einer Bedingung.“
„Oh, Mama, ich will ſo gut ſein, daß Made⸗ moiſelle ſich die ganze nächſte Woche nicht über meine Aufgaben ſoll beklagen dürfen.“
Ihre Mutter machte ihr begreiflich, wie die Be⸗ dingung darin beſtehe, daß ſie ihre Entdeckung des böſen ne in dem alten Pavillon ge⸗ gen Jedermann geheim halte, und Alice verſprach dies, hocherfreut darüber, daß ſie der Schuldigen auf ſo leichte Weiſe Verzeihung ausgewirkt hatte.
Auf dem Weg durch den Park begegneten ſie Jane, welche in ihrer Unruhe ob dem Verlaufen des Kindes ihren Pflegling auf allen Wegen geſucht hatte, nur auf dem rechten nicht.
„Iſt dies die Art, wie Ihr auf Eure junge Ge⸗ bieterin Acht habt?“ fragte Lady Boothroyd zornig.
Das Mädchen verſuchte ſich zu entſchuldigen; die Lady unterbrach ſie aber mit dem Befehl, unverweilt nach der Halle zurückzukehren.
Sir Norman plauderte eben mit dem ehrwür⸗ digen Doctor Poundtert und deſſen Gattin, die ſich in der Halle eingefunden, um ihren Abſchiedsbeſuch


