Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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der Halle ſein, ſo ſetzte er den Weg nach den Ul⸗ men fort.

Man darf nicht glauben, daß Alice's Schmerz über die Trennung von ihrem jungen Freund be⸗ ſonders tief oder nachhaltig war, um ſo weniger, da ſie ihn bald wieder zu ſehen hoffte. Ihre Gedanken waren jetzt ausſchließlich darauf gerichtet, die Stelle wieder zu erreichen, wo ſie die Wärterin verlaſſen hatte; aber zum Unglück war ihr der Theil des Parks, den ſie mit William durchwandert, nur wenig bekannt. Sie ſchlug einen unrechten Weg ein und entdeckte ihren Irrthum erſt, als ſie vor einem alten, halb in Epheu verſteckten Pavillon ſtand. Da ſie das Gebäude nie zuvor geſehen hatte, ſo weckte es ihre Neugierde. Sie umwandelte vorſichtig das Ge⸗ bäude und kam zu dem Porticus, vor dem ſie in dem Schnee abgedrückte Fußtapfen bemerkte.

„Wahrſcheinlich gehört es Fletcher oder einem von den Parkwächtern,“ dachte ſie.„Man kann mir den Heimweg weiſen.“

Im Nu war ſie die Treppe droben und an der Thüre, die ſich übrigens nicht öffnen ließ.

„Niemand da,“ ſagte ſie laut.„So muß ich mich allein heim finden.“

Sie wollte eben wieder hinunterſteigen, als ein kläglicher Ton ihr Ohr traf und ſie mit Schrecken erfüllte. Sie würde geflohen ſein, wenn nicht eine Stimme, ſo kinderartig wie ihre eigene, ihrer Flucht Einhalt gethan hätte. Sie horchte. Unverkennbar kam der Ton aus dem Innern des Gebäudes.

Alice brachte ihr Auge an das Schlüſſelloch und bemerkte zu ihrem großen Erſtaunen ein Mädchen