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Die Zeit entſchwindet der Jugend ſchnell, und ein großer Theil des Morgens war dahin, eh' eines der Kinder an ein Scheiden dachte. William that es zuerſt, weil er ſeinem Vater verſprochen hatte, zu einer gewiſſen Stunde wieder zurück zu ſein. Er ſagte ſeiner Gefährtin Lebewohl; Alice aber wollte ihn nach der Parkmauer begleiten und ſich ſelbſt überzeugen, daß er glücklich hinüberkomme.
„Es iſt ja keine Gefahr,“ bemerkte er lachend.
„Wer weiß?“ antwortete das Kind.„Die Hunde ſind los und mich kennen ſie alle.“
„Mich auch,“ verſetzte der Knabe.
„Auf den Papa iſt geſchoſſen worden,“ fügte die Erbin bei, ihre Stimme faſt zu einem Flüſtern däm⸗ pfend, während ſie zugleich ängſtlich umherſchaute.
„Ach, mein Vater und Squire Blundell ſagen, man habe den Schuß blos abgefeuert, um ihn zu erſchrecken, nicht aber um ihn zu beſchädigen; und dies iſt auch meine Meinung.“
Da Alice längſt daran gewöhnt war, Alles zu glauben, was ihr William ſagte, ſo ſchien ihr die Erklärung vollkommen befriedigend. Dennoch konnte ſie nicht begreifen, wie Jemand ſo boshaft ſein mochte, ihren Papa erſchrecken zu wollen.
Obſchon ihre Furcht jetzt weſentlich gemindert war, ließ ſie ſich's doch nicht nehmen, ihm über die Mauer zu helfen. Er hatte ſchon faſt die Hälfte des Wegs nach Haus zurückgelegt, als er ſich erſt der Kette erinnerte. Sein erſter Gedanke war, zurückzu⸗ reiten und ihr das Geſchmeide zuzuſtellen, da er nicht im mindeſten an ihrem Eigenthumsrecht zwei⸗ felte; da er aber fürchtete, Alice möchte ſchon in


