Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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der Muth, und er ging weiter, um bei der nächſten Perſon, die ihm begegnete, ſeinen Verſuch zu machen.

Er war noch nicht weit gekommen, als er einem Knaben von ſeinem Alter begegnete, der ihm eine Weile nachſah, als wolle er ſich überzeugen, daß er ſich in der Perſon nicht irre, und ihm dann„Halt!“ zurief. Der Rufer war kein Anderer als Jack Man⸗ ders, derſelbe, vor deſſen Umgang Mr. Markham ic am nämlichen Morgen ſeinen Sohn gewarnt atte.

Jack war das Muſterbild eines echten Londoner Gaſſenjungen, geſchmeidig wie ein Dachs, hurtig wie ein Wieſel, glatt wie ein Aal, ſchlau wie ein Fuchs und erfahren über ſeine Jahre. Und doch konnte man nicht Alles von ihm ſchlimm nennen. Die Er⸗ ziehung hat das Reis verkrüppelt, das in einem beſſeren Boden und unter ſorgfältigen Händen zu einem ſchönen Baum herangewachſen wäre. Von dem Augenblick der erſten Bekanntſchaft an hatte Jac eine Zuneigung zu unſerem Helden gefaßt. Andere Jungen verſpotteten ihn und hielten ihm vor, daß er einen Verbrecher zum Vater habe. Richard hatte dies nie gethan. Auch die kleine Marie ſtand bei ihm in Gunſt, und er bewies ihr dies häufig da⸗ durch, daß er ihr Obſt und Kuchen kaufte. Obſchon um einen halben Kopf kleiner als Richard, war er doch viel ſtärker und ſein Gliederbau muskulöſer, vielleicht weil er eine beſſere Koſt hatte.

„Du hier?“ rief er im Tone des Erſtaunens. „Ei der Tauſend! Auf was biſt Du aus?“ Als er bemerkte, daß Richard ihn nicht verſtand, fügte er bei:„Was führt Dich hierher?“

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