Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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loſen Stöße des Nachtwindes durch ſie hinfegten.

„Hier iſt keine Hilfe.“

Der Schauplatz war in der That troſtlos. Auf dem Boden Schnee, der unter den Füßen knirſchte — Schnee, ſo kalt wie die Barmherzigkeit der Welt. Das Immergrün hinter der Einfriedung bog ſich un⸗ ter ſeiner Laſt, und der See war eine einzige Eis⸗ fläche, die Stelle ausgenommen, wo die Parkwächter Löcher eingehauen hatten für das wilde Geflügel, deſſen trauriger, einſamer Ruf je zuweilen die Stille der Nacht unterbrach.

Im Gegenſatz zu dieſem traurigen Bilde ſtrömte

heller Lichterſchein aus den Fenſtern eines der präch⸗ tigen Häuſer auf der Carlton⸗Terraſſe. Muſik klang herab, und aus den an den Vorhängen vorbeiglei⸗ tenden Schatten konnte man ſchließen, wie eine hei⸗ tere und glückliche Jugend ſich im Tanz vergnügte. Der Knabe blickte ſehnſüchtig hinauf.„Wenn ſie's

nur wüßten,“ dachte er. Aber es gibt nur zu viele

unter den Günſtlingen des Glücks, die ſorgfältig darauf Bedacht nehmen, nichts zu wiſſen, die ihre Gefühle ſo eifrig hüten wie ihr Wild, und in jedem Armen einen Jagdfrevler ſehen, welcher ihrem Vergnügen Abbruch thut.

Unſer Held war nicht der Einzige, deſſen Auf⸗ merkſamkeit der Gegenſatz, wie ihn das Innere des Hauſes und die äußere Umgebung darbot, auf ſich

gezogen hatte. Ein großer, wohlgekleideter Mann hörte der Muſik zu und ſchaute nach den Fenſtern

hinauf. Richard näherte ſich ihm in der Abſicht, ihn

um Beiſtand anzugehen; aber als das Mondlicht die

ſtrengen Züge des Gentleman erhellte, entſank ihm

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