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halbe Krone heraus, warf ſie mit großer Würde auf den Zahltiſch und verlangte ein Nöſel Branntwein. Dies beugte weiteren Beſchwerden über das Gedrünge am Schenktiſch auf die wirkſamſte Weiſe vor.
Eine ſolche Scene der Liederlichkeit trat Rachels Auge entgegen und preßte ihr das Herz zuſammen, als ſie, die kleine Marie auf dem Arme und durch die Anweſenheit ihres Sohnes geſchützt, ſich in das Haus wagte.
„Iſt Mr. Markham hier?“ fragte ſie mit tonloſer Stimme. Die Frage mußte mehrmals wiederholt werden, ehe ſie eine Antwort erhielt.
„Ich kenne nicht alle meine Kunden bei Namen,“ antwortete die Wirthin ſchnippiſch.
„Vielleicht habt Ihr die Güte, nachzuſehen.“
„Zu viel Geſchäft, Mam. Heiß Waſſer, Selly! Drei Schilling acht Pence, Sir. Halb und halb? Sogleich.— Dahinein dürft Ihr nicht,“ rief ſie Rachel zu, als dieſe die Richtung nach dem innern Gaſtzimmer einſchlug.„Mein Haus iſt ein achtbares Haus, und ich dulde Frauenzimmer nur in der all⸗ gemeinen Schenkſtube.“
„Aber ich bin Mr. Markham's Weib.“
„So ſagen ſie Alle,“ verſetzte die Wirthin mit einem höhniſchen Lachen, das unter den in der Nähe ſtehenden halbtrunkenen Elenden ein rohes Echo fand. Richards Augen blitzten zornig; aber die Stimme und noch mehr der flehende Blick ſeiner Mutter hielt ihn zurück.
„Laß uns nach Hauſe gehen,“ ſagte ſie im Tone der Verzweiflung;„ich fühle eine Schwäche zum Um⸗ ſinken.“ Und an dem Arm des Sohnes ſich haltend,
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