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„Ein artiges Ding da,“ ſagte er hinzutretend.
„Berühr' es nicht,“ rief Georg, indem er zwi⸗ ſchen Tom und den Gegenſtand ſeiner Neugierde trat;„es gehört meinem armen Weib— mein erſtes Geſchenk für ſie. Es hat uns an Brod gefehlt; aber ich beſaß nie den Muth, von ihr zu verlangen, daß ſie es weggeben ſolle.“
„Um ſo einfältiger von Dir,“ verſetzte Styles ſpöttiſch.„Was iſt denn drinnen?“
„Nur einige Briefe.“
„Und Geld?“
„Geld?“ wiederholte der Trunkenbold.„Wie ſollte Rachel zu Geld kommen? Es iſt ſchon lange her, ſeit ſie—“
Er hielt plötzlich inne. Er hatte das Käſtchen in die Hand genommen, und drinnen raſſelte etwas; es klang wie Silber.
Styles lachte höhniſch.„Sagte ich's ja, daß Geld drinnen ſei.“
Georg lüpfte langſam den Deckel, als fürchte er damit etwas Schlimmes zu begehen. Unten in dem Kiſtchen lagen vier halbe Kronen und ein Schilling.
„Es iſt für die Hausmiethe,“ rief er.„Sie hat das Medaillon, ein Geſchenk ihres Vaters, verkauft,“ fuhr er nach einer Muſterung des übrigen Inhalts fort. „Es wäre Heiligthumsentweihung, es anzurühren.“
„Natürlich— auch wenn Du Pfunde damit ge⸗ winnen könnteſt.“
„Pfunde!“ wiederholte der Bethörte mit unſiche⸗ rem Blick..
„Und noch dazu einen heiteren Abend.“
„Wie ſo?“


