Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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um Jahr weiter herabgekommen, bis ſie ihren Wohn⸗ platz in dem Häuschen der Belvedereſtraße aufſchla⸗ gen mußte, wo nun noch ein zweites Kind, ein Mäd⸗ chen, in Armuth und Elend geboren wurde.

Zu wiederholten Malen war ein Ruf an Mr.

Bently's väterliche Gefühle ergangen, aber vergeblich;

der Stolz und wir können wohl ſagen, die Liebe des alten Mannes fühlte ſich zu tief gekränkt. Oft, wenn er Abends aus ſeinem Klub heimkehrte, war er Zeuge, wie ſein Schwiegerſohn in der Geſellſchaft eines nichts⸗ nutzigen Burſchen, den er wegen ſeiner Liederlichteit aus dem Hauſe gejagt hatte, betrunken durch die Straßen taumelte, und ein ſolcher Anblick mußte na⸗ türlich ſein Herz noch mehr verhärten. Er hatte freilich keine Ahnung davon, daß dergleichen Begeg⸗ nungen geſchickt eingeleitet waren, und noch weniger wäre er auf den Urheber verfallen.

Richt minder war darauf Bedacht genommen wor⸗ den, auch Peter Mangles zum Zeugen ſolcher empö⸗ render Auftritte zu machen, und der alte Mann härmte ſich ſehr darüber ab, da ihm jede Ausſchwei⸗ fung als etwas Ungeſchäftsmäßiges ein Abſcheu war. Sein gutes Herz geſtattete ihm übri⸗ gens nicht, auch Rachel fallen zu laſſen, die er von Zeit zu Zeit unterſtützte, allerdings nur ſpärlich, weil er fürchtete, ihr Mann möchte das Geld zu Befrie⸗ digung ſeiner Leidenſchaft verwenden, aber ſtets mit Worten freundlichen Raths und ohne darum ange⸗ gangen zu ſein. Es iſt jetzt Zeit, von den Spröß⸗ üngen dieſer unglücklichen Ehe zu ſprechen un⸗ glücklich nicht in dem gewöhnlichen Sinne des Worts, denn in beider Herzen lebte noch immer die Liebe.