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„Dein Schwur!.... Dein Schwur!“ rief Oberſt Mowbray wüthend.
„Bindet mich nur bis zu Ihrem letzten Seufzer,“ entgegnete der Khan ruhig.„Ich werde ihn halten, ſeien Sie davon überzeugt. Einige Augenblicke mehr oder weniger machen nicht viel aus. Wenn die Geiſter der Hölle warten können, wird dieſe Dame, welcher Sie ſo viel Leid angethan haben, wohl auch warten!“
Die Bitterkeit dieſer Antwort verurſachte dem Sterbenden neue Qualen. Er hätte alles Gold der
Welt für einige Minuten Stärke gegeben, um gegen
den Khan zu ſtreiten und mit ihm ſein Geheimniß im Grabe verſcharren zu können.
„Richten Sie mich auf, Harry!“ ſagte Martin, ſeine Hand faſſend,„und verlaſſen Sie mich nicht! Meine Augen verdunkeln ſich und im Sterben will ich Sie ſehen! Geben Sie mir eine Herzſtärkung. Es darf nicht ſein.... ich will nicht ſterben vor dieſem gottloſen Mann!.... ſie wird noch blühen, mein Kind; ja, die Alob wird noch ihre lang ver⸗ heißene Blüthe tragen!“
„Was wollt Ihr ſagen?“ rief unſer Held, ver⸗ wirrt durch die Hoffnung, die ſich in ihm regte; „träume ich?“
„Alles wird ſich bald aufklären; ich habe es Ihnen wohl geſagt.“
Der Greis verſchluckte die Herzſtärkung, welche WMiſtreß Jarmy ihm reichte. Er ließ das Geſicht Oberſt Mowbray's, welches ſchnell erloſch, nicht aus dem Auge. „Halten Sie mich!“ wiederholte Martin,„halten


