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glück war der Schrecken der Domeſtiken ſo groß, daß ſie nicht unterſcheiden konnten, woher dieſe Klin⸗ gel kam.
„Wir werden Alle ermordet werden!“ rief der Lakai der Herzogin. „Ja, noch ſchlimmer, wir werden von den Geiſtern geholt werden,“ entgegnete die Kammer⸗ frau.
„Man muß ſehen, was es iſt!“ rief Martin. „Ja, ja,“ ſtammelte Nicholls.„Gerathet nicht in Zorn, Martin! Ich bin ein Haſenfuß, ich ge⸗ ſtehe es; aber ich werde meine Schuldigkeit thun!“ Die beiden Greiſe nahmen jeder eine Piſtole und gingen hinweg. Vergeblich beſchwor Miſtreß Jarmy Flip, den Diener von Ihro Gnaden, ihnen zu folgen. N
„Ich würde nichts Beſſeres wünſchen,“ verſetzte er;„aber meine Pflicht hält mich zurück!“
„Ihre Pflicht!“ wiederholte die alte Frau;„ſagen Sie lieber die Furcht!.... Aber macht Nichts! ich will ſelbſt gehen!“
Und das treue Geſchöpf hätte gethan, wie ſie
ſagte, wäre ſie nicht mit Gewalt von den Mägden
zurückgehalten worden.
Man hörte einen Piſtolenſchuß, von einem lan⸗ gen, durchdringenden Schrei gefolgt.
„Das iſt Mylady's Stimme!“ rief die Haus⸗
hälterin;„laßt mich gehen!“
„Es ſind Mörder!“
„Das Geſpenſt!“
Reues Geſchrei ließ ſich vernehmen. Mit einer
verzweifelten Anſtrengung riß ſich die alte Jarmy


