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Siebenundvierzigſtes Kapitel.
Obwohl die alten Diener der Familie Mowbray ſehr zufrieden damit waren, ſich endlich wieder in der Abtei zu befinden, miſchte ſich doch ein Gefühl des Schreckens in ihre Freude. Keiner wagte es, zu geſtehen, aber jeder von ihnen zitterte, wenn er durch die öden Gemächer und düſtern Corridors wandelte. Bei dem Geräuſch ihrer eigenen Schritte fuhren ſie zuſammen; ſo beeilten ſie ſich mit An⸗ bruch des Abends nach dem Zimmer der Haus⸗ hälterin zu gelangen, wo ein gutes Feuer und die Geſellſchaft ihrer Camaraden die Röthe auf ihre Wangen zurückrief.
Sie vermieden beſonders ängſtlich die Gemälde⸗ gallerie und die Bibliothek, den Schauplatz der ſchreck⸗ lichen Ereigniſſe, welche Trauer über ganz Carrow verbreitet hatten. Nur der alte Martin wagte, jene Räume zu betreten, und ging in traurigem Nach⸗ denken dort auf und ab.
Miſtreß Jarmy und der Beſchließer Nicholls, die ihn ſchon ſo lang kannten, verſtanden ihn nicht mehr. Oft hörten ſie ihn wiederholen:
„Noch nicht! Noch nicht Ruhe! die Aloe hat noch nicht geblüht!“
„Was will er mit der Aloe ſagen?“ fragte die Haushälterin die Diener.
Aber Keiner konnte dieſes Geheimniß erklären, und Martin zu befragen, war unnütz. Die letzten S hatten ihn noch ſchweigſamer als je ge⸗ macht.


