Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
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19 Dir, Philipp?

Ja, ich allein beſitze die Mittel, ihn zu ent⸗ waffnen. Von Einem darfſt Du überzeugt ſein, daß ich über Ellens Sicherheit wachen werde, um ihrer ſelbſt willen.... um Henry's willen!

Bedarfſt Du eines Beiſtandes, Philipp?

Weder Beiſtandes, noch Zeugen, Matthäus; dadurch könnte mein Plan nur geſtört werden! Wie der Maulwurf, muß ich allein und im Finſtern ar⸗ beiten!

Eine ſeltſame Arbeit, das! Ich verſtehe Dich nicht ganz; ich habe immer meines Theils geglaubt, jede Arbeit, und beſonders die des Ackermannes, mache ſich beſſer bei Tageslicht. Aber Du mußt wiſſen, was unter ſolchen Umſtänden zu thun iſt.

Zweifle weder an meiner Klugheit, noch an meiner Theilnahme für Deinen Neffen!

Deiner Theilnahme, Philipp! Das iſt ein ſehr kaltes Wort, wenn es ſich um Deinen eigenen Sohn handelt! Liebe wäre beſſer geweſen!

Liebe, nun ja! verſetzte ſein Bruder unge⸗ duldig.Sei bis Mittag im Pfarrhauſe.

Warum?

Die Magiſtratsperſonen werden ſich daſelbſt verſammeln, um Martins Erklärung in Empfang zu nehmen. Vielleicht wird er den Mörder ſeines Herrn nennen, denn er war allein zugegen.

Aber kann er es?

Gewiß.

Haſt Du wirklich dem Alten die Vernunft zurückgegeben? H! Philipp, Pbilipp, Du haſt Dir ein wunderbares Wiſſen erworben! Als wir noch