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„Ich verſtehe. ich verſtehe!“
„Aber dieß war nicht Alles. Den Worten ji folge, welche er in ſeinem Irrſinn bei ſeiner Rüc⸗ kehr ausſprach, vermuthete Chettleborough, Miß Ellen de Vere, die NRichte des armen Sir Willian, ſei in irgend einer hölliſchen Abſicht dahin gebracht worden.“
Sein Bruder überlegte einen Augenblick.
„Matthäus,“ ſprach er,„haſt Du darüber mit Harry geredet?“.
„Nein.“
„Oder mit einer andern Perſon?“
„Richt mit einer lebenden Seele. Ich habe wohl daran gedacht, es Joe Beans zu ſagen, aber er lielt ſeinen Herrn ſo ſehr, daß er ihm ſicher das Gehein⸗ niß mitgetheilt hätte.“
„Alles hängt von Martins Geneſung ab,“ ver ſetzte Philipp mit nachdenklicher Miene.
„Die lange auf ſich warten laſſen kann,“ ant⸗ wortete ſein Bruder;„und iſt die arme Miß Ellen wirklich in der Abtei, ſo ſolite ſogleich Etwas ge⸗ ſchehen. Harry würde mir niemals verzeihen, wenn
dem Mädchen, das er liebt, ein Unglück widerführe
und ich ſelbſt würde es mir nie verzeihen! Wos thun? Ihm Alles entdecken, oder...
„Nein, wenn Du willſt, daß er am Leben bleibe!“ fiel der Khan ein;„ſein Feind vereint die Stärk⸗ des Tigers mit der Liſt der Schlange; er kennt kein anderes Geſetz, als ſeine ſchlechten Leidenſchaften und macht ſich aus dem Leben eines Menſchen ſ wenig als aus einem Strohhalm, den er auf ſeinen Wege findet! Ueberlaß ihn mir!“


