Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
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zuſammen Kinder waren, biſt Du ſo einfältig, ſo unwiſſend als ich geweſen! Wie haſt Du alles Das gelernt?

Durch Leiden!.... Adieu! ich muß nach der Abtei gehen.

Die Thüren ſind alle geſchloſſen.

Ich ſuche nicht hineinzukommen.

Und die Fenſter auch, ſetzte der Farmer hinzu, der bei dem Gedanken zitterte, ſein Bruder könnte ſich dem Grimm des ſchrecklichen Feindes, von dem er geſprochen hatte, ausſetzen.

Ich habe bei den Indiern und bei den Wilden gelebt, verſetzte der Renegat,und kann ein Zeichen da leſen, wo Andere nur ein welkes Blatt oder eine geknickte Blume ſehen würden. Vertraue meiner Klugheit: erinnere Dich, daß Du mir verſprochen haſt, drei Tage lang Henry Aſhton das Band, das uns vereinigt, geheim zu halten.

Drei Tage? habe ich das verſprochen?... Wohlan, es ſei. Es wird eine harte Aufgabe ſein, und härter noch gegenüber von meiner Frau!

Und jetzt, Adieu! ſchloß Philipp, ihm die Hand drückend;ſchenkt mir Gott das Leben, ſo werde ich Dir als Bruder Deine Güte bezahlen; unterliege ich, ſo wird es in Erfüllung einer Pflicht geſchehen, und mein Tod wird eine Schuld bezahlen, ſchwerer als die, welche ich gegen Dich habe!

Sprich nicht vom Tod, Philipp! rief der Farmer,wenn Du einen Sohn wie Henry und einen Bruder haſt, um Dich zu lieben! Was die

Schuld betrifft, ſo zeige Dich als guten Vater gegen