Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

mir den Entſchluß, den ich gefaßt habe, ver⸗ gebe! Miran, welcher nicht ahnte, daß der Entſchluß, um den es ſich handelte, der Selbſtmord wäre, ſetzte voraus, ſie rede von dem Heirathsverſprechen, das er erhalten zu haben glaubte. Er wurde faſt närriſch vor Freude und Dankbarkeit und führte trotz der Schauder ſeines Opfers zu wiederholten Malen die eiſige Hand Ellens an ſeine brennenden Lippen.

Laſſen Sie mich, wiederholte ſie,wenn Sie einiges Nitleid mit Der haben, welche Sie ſo un⸗ glücklich machen!

Der Oberſt zog ihn aus dem Zimmer. Der Indier war ſo entzückt über die ſich ihm bietende Ausſicht, daß er die richtige Schätzung derſelben verlor. Er hatte ſich ſelbſt getäuſcht, betrogen; das arme Mädchen hatte ſich darauf beſchränkt, ihn nicht aus ſeinem Irrthum zu ziehen.

Pardieu! ſprach der Oberſt,wiſſen Sie, daß Sie mehr einem großen Kinde, als dem kalten und entſchloſſenen Manne gleichen, der mir einſt ſo ſchön mitgeſpielt hat?(Er deutete auf die Würfel⸗ Geſchichte.)Sie ſind ſo erregbar wie ein liebe⸗ krankes Mädchen!

Der junge Mann entfernte ſich ſchweigend von ihm. Es drängte ihn, allein zu ſein, um mit ſich ſelbſt ſich zu unterhalten; die Gegenwart des un⸗ würdigen Werkzeugs, deſſen er ſich bedient hatte, verurſachte ihm Abſcheu.

Ende gut, Alles gut! fuhr der Oberſt fort,