Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
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wie nach den Geſetzen Englands bin ich Dein Vor⸗ mund!

Ich weiß es, Oheim!

Um ſo beſſer! Ich habe Deine Hand meinem Freunde hier verſprochen. Der Kanzler billigt dieſe Heirath; ich befehle ſie. Morgen Abend werdet Ihr in Gegenwart von Lady Mowbray und mir ſelbſt vereinigt werden!

Sie war im Begriff, ſich dagegen zu erklären, aber ein Blick Mirans erſtickte die Worte auf ihren Lippen.

Er wird an mir nur eine traurige Gattin haben, ſagte ſie,eine ſehr traurige Gattin!

Aber doch eine Gattin! rief der junge Mann, auf die Kniee fallend und ihr die Hand drückend. Sei geſegnet, Ellen! ſei geſegnet, ſelbſt für dieſe ſo kalte Zuſtimmung!

Zuſtimmung! ſtammelte ſie.Habe ich meine Zuſtimmung gegeben?

Streiten wir darüber nicht; ein Leben gänz⸗ licher Hingebung wird das Lächeln auf Deine Lip⸗ pen zurückführen! Ich werde Dein Seclave ſein, Ellen! Ich werde allen Deinen Wünſchen zuvor⸗ kommen, ich werde Dich vor jeder Sorge behüten! Meine Mutter, welche Du liebſt, wird Dich wie die Retterin ihres Sohnes aufnehmen.

Miran! Miran! fiel das Mädchen ein,ich kann nicht heucheln, noch meine Zunge die Lüge lehren! Ich kann das Wort nicht brechen, das ich einem Andern gegeben habe! Ich weiß nicht, wozu mich Verzweiflung oder Wahnſinn treiben kann; aber nie wird mein Herz die Gelübde ausſprechen,