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jeder an einem Arm, vorwärts leiteten. Die ein⸗ zigen Worte, welche Martin ausſprach, waren:
„Es iſt ſehr Nacht!“
Die Hülle wurde erſt weggenommen, als der alte Stallknecht in der Bibliothek gerade bem Seſſel gegenüber ſaß, wo man den ermordeten Baronet gefunden hatte. Elworthy, Joe und Chettleborough, der Todtengräber, beobachteten mit unendlichem In⸗ tereſſe die Phyſiognomie des Alten.
Allmälig ſchien ein Geſpenſt, aus der Einbil⸗ dungskraft oder vielmehr aus dem Gedächtniſſe Mar⸗ tins entſproſſen, in dem alten hochlehnigen Seſſel zu ſitzen: es war Sir William; er hatte ein Buch in der Hand und ſeine Augen waren auf ein offenes Blatt vor ihm geheftet.
„Herr!“ murmelte der Blödſinnige,„lieber Herr!“
„Er ſieht ihn!“ ſagte Joe, der vor Schrecken
erbleichte und deſſen Zähne zu klappern anfingen.
„Ha!“ rief Martin mit flammenden Augen. „Will! der geheime Gang!.... Blut! Blut!“
Bei dem Namen Will wechſelten dié drei Zeu⸗ gen dieſer Scene Blicke des Verſtändniſſes.
Der treue Diener der Mowbray ſprang auf und ſchien mit einem eingebildeten Gegner zu ringen. Er rief mit lauter Stimme um Beiſtand:„Mord! Mord!“
Martin ſetzte dieſe Pantomimen fort, bis er an die Stelle der Bibliothek gelangt war, wo die Die⸗
nrerſchuſt ihn entdect hatte, als ſie ven blels Se⸗
ſchrei erweckt, die Thüre des Gemachs eingeſchlagen hatten. Plötzlich fuhr er mit der Hand nach dem Die Abtei Carrow. III. 12


