Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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hinzu, die erbleichte, indem ſie auf den Oberſt deutete, das ſchreckliche Geheimniß klärt ſich auf!

Vergeblich ſuchten Beide ſie zu bereden, den jun⸗ gen Indier als einen einfachen Beſucher zu empfan⸗ gen. Sie blieb feſt in ihrer Weigerung und erklärte, ſie werde ſchon am nächſten Tage in das Pfarrhaus zu Doctor Orme zurückkehren.

Jetzt fiel die letzte Maske und Ellen entdeckte endlich den ganzen Verrath, deren Opfer ſie war.

Sie werden mich vorher um Erlaubniß fragen, erwiderte ihr Oheim ſtolz.Habe ich bis jetzt mich Ihren albernen Vorurtheilen gegen meinen Freund hingegeben, ſo geſchah es in der Hoffnung, daß Zeit und Vernunft dieſelben heilen würden; aber da meine Nachſicht keine andere Wirkung hat, ſo werde ich verſuchen, was meine Autorität als Vormund vermag.

Sie vermag viel! ſagte Ellen,ſie kann mir das Herz zerreißen, ſie kann meinen Traum von Glück zerſtören, mich vielleicht zur Verzweiflung und zum Tode bringen; aber nie wird ſie mich zur Frau eines Mannes machen, den ich verabſcheue!

Ich rathe Ihnen, ſich auf Ihr Zimmer zurück⸗ zuziehen, Kind, ſprach Lady Mowbray;morgen werden Sie anders denken. 6

Ellen entfernte ſich, ohne ein Wort zu reden;* die arme Waiſe fühlte, daß es unnütz wäre, ihre Feinde umzuſtimmen zu ſuchen.

An Character und Gemüthsart gleicht Ellen ihrem verſtorbenen Oheim, bemerkte der Oberſt ſeiner Frau.Sie können Sie brechen, aber nie⸗ mals beugen. L