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„Nehmen Sie ihn in Anſpruch und ſehen Sie, ob Oberſt Mowbray meine Gegenwart mißbilligt oder mich von hier zu vertreiben wagt.“
Bei dieſen Worten wurde Ellen von Schrecken ergriffen. Es beſtand alſo ein Vertrag zwiſchen ihrem Vormund und Miran!
„Sie verleumden meinen Oheim!“ ſprach ſie mit halb erſtickter Stimme.
„Ich wiederhole, daß ich mit Ermächtigung von dem Oberſt und Lady Mowbray, welche meine Liebe billigen und mir Ihre Hand zugeſagt haben, hier bin!“
„Sie werden dieſelbe alſo haben, wenn ich im Grabe bin!“ erwiderte Ellen feſt„denn ſo lang ich lebe, wird ſie niemals Ihnen angehören! o. Mein Gott!“ ſetzte ſie hinzu,„ſteh mir bei; ich bin ſehr unglücklich!“
„Und warum unglücklich?“ rief Miran, den Arm um ihre Hüfte legend und bemüht, ſie an ſein Herz zu ſchließen.„Meine Liebe verſpricht Ihnen alles Glück, das man auf Erden genießen kann. Willigen Sie ein, meine Frau zu werden, mit mir nach In⸗ dien zurückzukehren. Das Leben wird für uns ein langer Feſttag ſein; wir werden uns eines unge⸗ miſchten Glücks erfreuen, das niemals eine Wolke oder eine Thräne ſtören wird. In Indien wirſt Du Königin ſein und an mir einen Sckaven haben, der allen Deinen Wünſchen zuvorkommen wird!
„Laſſen Sie mich los!“ rief das Mädchen em⸗ pört, indem es ſich aus ſeiner Umſchlingung los⸗ machte;„Sie werden mich dazu bringen, Sie zu haſſen!“


