Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

192

ſich der Namen und Thaten aller Pferde des Geſtütes der Mowbray während der drei letzten Generatione Es gab beſonders einen Sattel, den er in große Verehrung hielt, eine Art Jagdſattel, deſſen ſich Nimrod der Familie, der Großvater Sir Willia⸗ unter deſſen Auſpicien Dick in ſeine Laufbahn getreten war, bedient hatte. Niemand außer ihm wagte, die Hand daran zu legen. Während der ehrliche Alte, in den Stall zurück⸗

gezogen, damit beſchäftigt iſt, ſeine Ideen in Ord⸗

nung zu bringen, müſſen wir unſere Leſer bitten, uns in den Salon der Abtei zu folgen, wohin ſich

der Baronet und ſeine Gäſte nach dem Diner be⸗

geben haben. Was denken Sie von meinem Neffen? fragte

Sir William ſeinen Schützling, mit einem Blick auf

ſeinen Neffen, der durch die Art und Weiſe, wie er von ihrem Geliebten ſprach, in der Gunſt ſeiner Couſine raſche Fortſchritte machte. Ich denke, er iſt des Glücks werth, Ihr Neffe zu ſein, antwortete Henry.Ich kenne ihn erſt ſeit einigen Stunden, und doch iſt es mir mit ihm wie mit einem Freunde aus der Kindheit. Seine Seele iſt wie ein ſchönes Blatt in einem ſchönen Buch; man kann es auf den erſten Blick leſen. Ich bin überzeugt, Sir William, Sie werden ihn lieben wenn Sie ihn kennen lernen. Die Lebhaftigkeit ſeines Gegenredners entlockte dem Baronet ein Lächeln. Andere würden auf den neuen Ankömmling eiferſüchtig geweſen ſein; Henry war über jede ſelbſtſüchtige Empfindung erhaben.