Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Nun! riefen die beiden jungen Leute.

Er blieb über eine halbe Stunde oben, um unter den Namen zu ſuchen, welche die Kinder mit ihren Meſſern eingeſchnitten haben, wie ich Ihnen ſagte. Ich möchte wiſſen, welchen Namen er ſuchte.... Es konnte doch nicht der ſeinige ſein, ſetzte er in einem Ton hinzu, der nichts weniger als ſicher war.

Henry Aſhtons Herz ſchlug heftig. Er hatte oft ſeinen würdigen Oheim ſagen hören, er und ſein Bruder haben, da ſie noch Kinder waren, ihre Namen auf der Emporkirche eingeſchnitten. Könnte er es wohl ſein? dachte er; nein, dieſe Idee war zu albern.

Iſt dieß Alles, was Ihr bemerkt habt? fragte er.

Alles, antwortete Dick Martin,außer daß er beim Herabſteigen ſich mit einem ſchönen, gold⸗ gewirkten Taſchentuch die Augen wiſchte. Aber es konnte auch vom Staub herkommen, denn er ſcheint nicht der Mann, eine Thräne zu vergießen.

Von Neugierde getrieben, ſtiegen alle drei auf die Chorbühne hinauf, welche wirklich zahlreiche Spu⸗ ren von Meſſern kleiner Knaben trug. Nachdem ſie lange Zeit mitten unter den Hieroglyphen, deren Bedeutung vergeſſen worden war, herumgeſucht hatten, entdeckte Henry endlich die Namen von Philipp und Matthäus Aſhton innerhalb eines großen Kreiſes eingeſchnitten. Der alte Stallknecht zeigte freudig den ſeinigen, den die Zeit beinahe verwiſcht hatte, und begann, ſein Meſſer nehmend, die Linien, welche die Buchſtaben ſeines Namens bildeten, tiefer zu graben.