Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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hören, der mir eine ſehr ſchlechte Vorſtellung von ſeinem Character beigebracht hat.

Die Andern, auf welche er anſpielte, waren ſein Vater und Henry; aber Achtung und Zartheit hin⸗ derten ihn, ſich deutlicher zu erklären.

Er iſt der beſte Schütze, den ich kenne; ich habe ihn dreimal nach einander einen Würfel auf dreißig Schritte Abſtand treffen ſehen.

Vielleicht thut er ſich auf ſeine Geſchicklichkeit Etwas zu gut? ſagte Henry bitter.

Möglich; ich bin ſogar geneigt, es zu glauben, denn es lag etwas Prahleriſches in der Art und Weiſe, deren er ſich bediente, uns dieſelbe zu zeigen.

Während ſie der Kirche zuſchritten, befeſtigte ſich der günſtige Eindruck, den die jungen Leute auf einander gemacht hatten, gegenſeitig. Walter Mow⸗ bray ſprach mit der größten Offenheit von der Schön⸗ heit und Sanftmuth ſeiner Couſine.Ich bin über⸗ zeugt, ſetzte er hinzu,ich würde ſie gleich einer Schweſter lieben.

Das Wort Schweſter beſchwichtigte ein gewiſſes Gefühl der Unruhe, welches ſeinen Begleiter an⸗ wandelte. Es lag ſo viel Aufrichtigkeit in Walters Ton, und ſeine Manieren waren ſo natürlich, daß Henry's Verdacht entwaffnet wurde, wiewohl Liebende eine eiferſüchtige Race ſind.

Während des übrigen Wegs machte er noch mehrere Fragen bezüglich des Indiers, beſonders über ſeine Geſchicklichkeit als Schütze.

Ich muß mich üben, dachte er. Und ohne daß er beinahe wußte, warum, bemächtigte ſich ſeiner das Verlangen, ein guter Schütze zu werden.