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Achtzehntes Kapitel.
Beinahe unmittelbar nach ſeines Vaters Abgang drückte Walter die Abſicht aus, die Kirche von Car⸗ row zu beſuchen, welche die Monumente ſeiner Vor⸗ fahren enthielt. Sein Oheim ſagte ihm, dieſelbe liege ganz nahe am Park und er habe Zeit genug, noch vor der Stunde des Diners ſeine Reugierde zu befriedigen. Er fügte bei, Henry Aſhton würde ſich ein Vergnügen daraus machen, ihn zu begleiten.
Der junge Mann ſchaute auf Ellen, wie um die Gunſt ihrer Geſellſchaft anzuſuchen.
„Man darf Ellen nicht zu ſehr ermüden,“ ſagte der Baronet,„ſie wird bei mir bleiben.“
Wie wenn es von dieſer Beſtimmung keine Appel⸗ lation mehr gäbe, zogen ſie ohne jene ab. „Wer iſt dieſer Miran⸗Hafaz?“ fragte Henry Walter, als ſie mit einander die Allee hinunter gingen.
„Der Sohn einer Begum pder indiſchen Fürſtin, welche die Vorurtheile ihrer Caſte ſo weit vergaß, um einen engliſchen Officier zu heirathen.“
„Wie hieß dieſer Officier?“
„Ich habe ſeinen Namen nie erfahren.“
„Die Manieren dieſes Miran ſind ſehr ſonderbar.“
„Mehr als ſonderbar; ſie ſind ganz auffallend. Er iſt freigebig bis zur Verſchwendung; er liebt die Geſellſchaft, wo er alle ihm Begegnenden als ihm untergeordnet behandelt. Ich habe es niemals gegen⸗ über von mir wahrgenommen, aber ihn bei ſeinen Unterhaltungen mit Andern einen Ton annehmen


