Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Miran biß ſich in die Lippen, ohne zu antwor⸗ ten. Er war zu weit gegangen und fühlte, daß er, wenigſtens vor Sir William, vorſichtig handeln mußte.

Die Bemerkung des Einſiedlers hatte den doppel⸗ ten Vortheil, Henry auf einen Fuß der Gleichheit mit den Beſuchern zu ſtellen und dem Indier begreif⸗ lich zu machen, daß ſein Rang und Vermögen ihn in England nicht berechtigten, die Rolle des Be⸗ ſchützers zu ſpielen.

Sir William drehte ſich, um die Wirkung ſeiner Worte auf ſeinen Neffen zu ſehen, und ein wohl⸗ wollendes Lächeln erhellte deſſen Züge. Walter drückte Henry herzlich die Hand.

So iſt's recht, ſprach er bei ſich,ich muß mit dem jungen Mann nähere Bekanntſchaft machen.

Die Geſellſchaft begab ſich ſogleich nach der Bibliothek, wo Miran vergeblich verſuchte, mit Ellen eine beſondere Unterhaltung anzuknüpfen. Das Mädchen wich ihm mit inſtinctartigem Tact aus.

Ich ſehe, daß Sie mich vergeſſen haben, ſagte er mit leiſer Stimme.

Vergeſſen! wiederholte Ellen laut genug, um im ganzen Zimmer gehört zu werden,wie können Sie ſo ungerecht ſein? Wir haben bei meinen lieben Eltern in Indien allzu glückliche Augenblicke zuge⸗ bracht! Es iſt unmöglich, daß ich jemals die vergeſſe, welche von ihnen geliebt worden, oder gegen mich

gut geweſen ſind.

Und Zara? ſagte der junge Mann.

Sie iſt hier; ſie wird entzückt ſein, Sie zu ſehen.