Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Während dieſer Unterhaltung war Henry Aſhton wahrhaft unglücklich. Er wäre gern mit Ellen allein geweſen, um aus ihrem Munde eine Verſicherung zu empfangen, daß Miran für ſie nur ein Freund, ein Bruder ſei. Es war für ihn eine unausſprechliche Erleichterung, als der Oberſt und ſeine Begleiter, nachdem ſie ihren Beſuch bis an die äußerſten Grenzen der Schicklichkeit ausgedehnt hatten, ſich erho⸗ ben, um abzugehen.

Du mußt mir Deinen Neffen laſſen, ſagte der Baronet zu ſeinem Bruder,damit wir einander genauer kennen lernen.

Walter's Geſicht ſtrahlte vor Freude, als er dieſe Einladung annahm, für deren Mitbetheiligung Miran die ganze Welt gegeben hätte. Aber Sir Villiam beſchränkte ſich auf die kalte Erklärung, daß er ohne Zweifel das Vergnügen haben werde, ihn vor ſeiner Abreiſe noch einmal zu ſehen.

Ich werde noch nicht abreiſen, antwortete der junge Mann mit einem traurigen Blick auf Ellen, dieſes Land hat zu viele Reize für mich.

Beim Abgehen von der Abtei begegneten Miran und der Oberſt der Aya, welche auf die Nachricht von der Ankunft ihres Pfleglings im Gang auf ihn wartete. Mit jener halb wilden Zuneigung, die ihrem Character und Lande eigenthümlich war, faßte ſie ſeine Hand und bedeckte ſie mit Küſſen.

Zara, ſagte er hindoſtaniſch,mein Herz iſt gebrochen.

Nein, nein, erwiderte ſeine Amme,eine Schlange hat es verwundet, aber die Wunde wird heilen. Seien Sie kalt wie der Schatten eines