Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Sandallee, welche auf die Fagade der Abtei ſtieß, und zogen den Baronet und ſeine Beſucher an das Fenſter. Ellen und ihr Begleiter, von dem alten Martin gefolgt, näherten ſich raſch dem Hauſe.

Iſt das meine Couſine? fragte Walter Mow⸗

bray;wie ſchön iſt ſie

Miran machte keine Frage; ſein Herz ſagte ihm, daß es Ellen war, ehe er deren Züge zu erkennen vermochte.

Als die Reiter an der Vorhalle anlangten, half der Baronet ſeiner Nichte abſteigen und ſtellte ſie dann ſeinem Bruder und ſeinem Reffen mit einem Gefühl des Stolzes und beinahe väterlicher Liebe vor. Als der Oberſt die Wange des hübſchen Mädchens küßte, runzelte der junge Indier die Stirne; er fand, daß dieß beinahe eine Entweihung wäre, aber ſein Aerger war noch eine Luſt in Vergleichung mit den Qualen, welche er litt, als Walter vermöge der Vetter⸗ ſchaft daſſelbe Privilegium in Anſpruch nahm.

Bin ich ganz und gar vergeſſen? fragte er auf ſie zutretend.

Miran, lieber Miran! rief Cuen, ihm beide Hände reichend.Das iſt eeftihe eine unerwar⸗ tete Freude! Er iſt, ſetzte ſie zu Sir L William gewen⸗ det hinzu,der Genoſſe meiner Kindheit geweſen; wir waren Freunde, und welche Freunde! So lang er in meiner Nähe war, habe ich nie gefühlt, daß mir ein Bruder fehlte!

Das Geſicht des jungen Indiers erglänzte vor Freude. In dem Gluͤck, welches ſie empfand, ihn

wiederzuſehen, hatte die einfache, offenherzige Ellen

die Inſinuationen der Aya, die Qualen, welche