Letztere, Walter Mowbray anredend, fort,„ſo wer⸗ den Sie ihr vielleicht das achtungsvolle Beileid eines alten Freundes überbringen.“
„Ich fürchte ſehr,“ antwortete der junge Mann, „daß Sie einen ſchlechten Boten hiezu wählten. Ich
habe meine Couſine nie geſehen; aber gelegentlich werde ich ihr ſagen, daß ſie in England einen Freund mehr hat, als ſie denken mag.“
Das Lächeln, womit Ellens Liebhaber ſeinem Gegenredner dießmal dankte, hatte nichts Erzwun⸗ genes. Er fühlte ſein Herz erleichtert.
„Nun,“ ſagte Miran mit leiſer Stimme, indem er den Arm ſeines Begleiters ergriff und mit ihm
die gedrängt vollen Säle durchwanderte,„wie habe ich mich benommen?“
„Bewundernswerth.“
Der Indier, von der Civiliſation noch nicht verdorben, fühlte ſich gedemüthigt von dieſem Com⸗ pliment, welches der Preis ſeiner erſten Verſtel⸗ lung war.
Beinahe unmittelbar, nachdem ſie den Mowbray vorgeſtellt worden waren, zogen ſie ſich in ihr Hotel, einem der faſhionabelſten in London, zurück⸗
Am andern Morgen, zu früher Stunde, erklärte der Khan, daß er auf drei Tage verreiſen würde.
„Drei Tage!“ rief Miran.
„Ich brauche dieſe Zeit, um nach Carrow⸗Abtei zu gehen und zurückzukehren,“ ſetzte ſein ſeltſamer
Vertrauter hinzu.„Sie behaupten die Mittel zu
ſich mit der Aya in Communication zu ſetzen?
cn1 „Vd.


