Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Fremd der europäiſchen Welt mit ihren künſtlichen Unterſcheidungen, ihren Lüſten, Eiferſüchteleien, In⸗ triguen, kleinlichen Beſtrebungen des Ehrgeizes, war es nicht zu verwundern, daß der junge Mann ohne Erfahrung ſich von dem Wirbel ergriffen fühlte und

ſich von den Rathſchlägen ſeines Vormunds leiten

ließ, der wirklich auffallend mit Allem, was die Familie Mowbray betraf, auf dem Laufenden zu ſein ſchien.

Man hatte kaum von der Ankunft des Prinzen er⸗ fahren, deſſen großes Vermögen noch durch das Gerücht geſteigert wurde, als die Thore der faſhionabeln Welt ſich zu ſeinem Empfang öffneten. Paireſſinnen, welche Töchter zu verheirathen hatten, ſpeculirten auf ihn, wie auf einen zu gewinnenden Preis; die jüngern Söhne der Familie und die Roués ohne Vermögen, dieſe Orakel des Turfs, erhielten neuen Credit von ihren Lieferanten, wenn ſie ſich rühmten, mit ihm in Verbindung zu ſtehen, und dennoch gelang es ihm, den Manövern der Mütter, wie den Netzen der Spieler zu entgehen. Vermittelſt eines intuitiven Tacts ſchien er bei Allen ihre Abſichten zu errathen. Wenn er in die Welt eintrat, war der Khan immer an ſeiner Seite. In einer Beziehung wenigſtens war die Erfahrung dieſes Mannes ihm nützlich.

Miran war erſt ſeit zehn Tagen in England und beklagte ſich bereits über den Aufſchub ſeiner Hoff⸗ nungen. Er hatte keine Nachricht von Ellen und konnte die Taktik ſeines Freundes nicht begreifen, deſſen einziger Zweck ſchien, die Cirkel zu beſuchen,

wo ihre Geſellſchaft gierig geſucht war; doch wechſelte

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