Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

er daſelbſt niemals ein Wort, als mit ihm und nur in der Sprache des Orients.

„Ich bin,“ ſagte er eines Morgens,„müde dieſer Welt der Zerſtreuung, wo es nichts gibt, was das Herz beſchäftigt.“

„Aber wo es Vieles gibt, um den Geiſt zu unterhalten,“ erwiderte der Khan.„Es verdient, ſtudirt zu werden.“

„Ich finde kein Vergnügen daran.“

„Geduld!“

„Geduld!“ rief der aufbrauſende junge Mann, „wenn ich vor Ungeduld brenne, die Stimme zu hören, welche wie himmliſche Muſik für mein Herz iſt, und in die Augen zu ſchauen, welche mir wie der Spiegel meiner Seele vorkommen.“

„Sie ſind dieſen Abend zu der Gräfin Arlington eingeladen.“

„Ich werde nicht hingehen.“

iie müſſen dahin gehen,“ antwortete der Khan ruhig.

Der Prinz warf ihm einen Blick voll ſtolzer Ueberraſchung zu.

„Das heißt,“ fuhr der Khan fort,„Sie müßten denn der Hoffnung entſagen, welche Sie Indien zu verlaſſen beſtimmt hat. Sie werden bei der Gräfin den Oheim des Mädchens, das Sie lieben, treffen.“

„Sir William Mowbray?“ „Nein, ſeinen Bruder, den Oberſt Mowbray, einen Mann, der ſein Vermögen in der Jugend thöricht verſchwendete und es in der Folge unternahm, es

durch ſeines Characters würdige Mittel wiederherzu⸗ Die Abtei Carrow. I. 4