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ihrer Domainen war. Man nannte ihn Khan. Jedermann hatte den Namen vergeſſen, den er einſt in ſeinem Lande trug. Seine von dem langen Aufenthalt im Orient bronzirte Geſichtsfarbe, ſein indiſches Coſtüme und ſein Bart hatten ihn ſo ver⸗ ändert, daß ſelbſt ſeine Mutter ihn kaum erkannt hätte. B 8 Begleitet von einem zahlreichen Gefolge, ſchiffte ſich der ungeſtüme Miran in weniger als einem Monat nach Ellens Abreiſe nach England ein. Die Ueberfahrt war äußerſt ſgünſtig und er kam vierzehn Tage nach ihr an. Das vollkommenſte Ver⸗ trauen beſtand zwiſchen dem Verliebten und ſeinem Hüter. Dieſer liebte Miran; wie wenn er ſein Sohn geweſen wäre. 6
„Prinz,“ ſagte er noch aß Tage ihrer Ankunft zu ihm,„ich habe Ihnen Zweierlei zu empfehlen.“
„Sprechen Sie,“ ſagte der junge Mann.
„Für's Erſte, ſtets nur hindoſtaniſch mit mir zu reden.“ Miran machte ein Zeichen der Zuſtimmung.
„Für's Zweite, ſelbſt Ihren theuerſten Freunden zu verbergen, daß ich ein Engländer bin.“
„Warum das?“
„Ich könnte Ihnen für Ihre Zwecke nützlicher ſein, wenn ich unbekannt bleibe.“
„Gut. Es ſoll nach Ihrem Wunſche geſchehen.“


