Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Eltern und ihre ſchleunige Abreiſe nach Europa ihm dieſelben zu deutlicherem Bewußtſein brachten. Er war untröſtlich über ſeinen Verluſt, als ihm

ein Gedanke durch den Kopf fuhr, und mit dem Ungeſtüm ſeiner Natur entſchloß er ſich, denſelben alsbald in Ausführung zu bringen, das heißt, ihr nach England zu folgen.

Die Aya hatte nicht ganz Unrecht mit ihren Schlüſſen gehabt.

Obgleich die Staaten der Begum ſchon ſeit lan⸗ ger Zeit von den engliſchen Beſitzungen verſchlungen worden waren, beſaß die Fürſtin doch noch unge⸗ heures Grundeigenthum und ein großes Vermögen, außer der Penſion, welche ihr die oſtindiſche Com⸗ pagnie zur Entſchädigung für die ihr abgetretenen Landestheile und Einkünfte zahlte.

Sobald ſie erkannte, daß der Entſchluß ihres Sohnes, den ſie abgöttiſch liebte, unumſtößlich war und weder Thränen noch Bitten weichen würde, wollte ſie wenigſtens, daß er auf eine ſeines Ver⸗ mögens und ſeiner Geburt würdige Art reiſe und ſtellte enorme Summen zu ſeiner Verfügung.

„Weil es denn ſein muß,“ ſprach ſie,„ſo geh' und hole Deine Frau! Aber erinnere Dich, daß Deiner Mutter Herz troſtlos ſein wird bis zu dem Tage, wo ſie Dich von Neuem umarmt.“

In ihrem mütterlichen Stolz kam es ihr nicht einmal in den Sinn, die verwaiste Tochter des Generals de Vere könnte das glänzende Loos, wel⸗ ches ihr angeboten wurde, ausſchlagen.

Aus Vorſicht vertraute ſie Miran der Hut eines Engländers an, der ſeit langer Zeit Oberintendan