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Drittes Kapitel.
Die erſte Perſon, welcher Ellen und ihr Retter am Parkthore begegneten, war der Baronet. Die alte Schließerin war hingelaufen, ihm zu ſagen, das Pferd von Miß de Vere habe ausgeriſſen, und er hatte das Herrenhaus in einem Zuſtand von Angſt verlaſſen, den man ſich eher vorſtellen, als beſchreiben kann.
Seit der kurzen Zeit, da die Waiſe unter ſeinem Dach weilte, hatte er einen Theil des Glücks ſeiner erſten Jahre wieder gefunden: er hatte ein Weſen auf dieſer Welt zu lieben. Aber er wußte kaum, wie nothwendig Ellen für ſeine Exiſtenz geworden war, als die Furcht, dieſelbe zu verlieren, ihn dar⸗ über in's Klare ſetzte.
„Onkel! lieber Onkel!“ rief ſie, ſich in ſeine Arme werfend und ſeine bleichen Wangen mit Küſſen bedeckend,„ich bin geſund und wohl, wie Sie ſehen. Tank dieſem Gentleman, deſſen Muth und Entſchloſſenheit ich das Leben ſchulde!“
Sir William dankte trotz ſeines rauhen, einſied⸗ leriſchen Weſens(es war ihm nicht natürlich, ſon⸗ dern nur angenommen) dem jungen Mann lebhaft und fragte ihn nach ſeinem Namen.
„Henry Aſhton,“ antwortete er mit einer reſpect⸗ vollen Verbeugung.
„Afhton, Afhton,“ wiederholte der Einſiedler, Fih6 höre ich dieſen Namen nicht zum erſten
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