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Das ſchöne Geſicht ihres Retters heiterte ſich wieder auf.
„Verzeihen Sie mir,“ ſagte er,„ich war unge⸗ recht gegen Sie.“
„Unter einer Bedingung,“ antwortete die Waiſe mit einem ſchwachen Lächeln.
„Einer Bedingung?“
„Daß Sie mich nämlich, anſtatt nur bis zum Portierhäuschen, bis in die Abtei begleiten. Ich bin unfähig, Ihnen meine Dankbarkeit auszudrücken, wie ich es thun möchte und ſollte. Ich werde in meinem Onkel einen beredten Fürſprecher finden. Darf ich Sie fragen,“ ſetzte Ellen, zum erſten Mal wagend, ihre Augen zu ihm aufzuſchlagen, hinzu, „welches der Name meines Retters iſt?“
Erröthend und mit einem Stocken, wovon Ellen betroffen wurde, antwortete er:
„Henry Aſhton.“
Indeſſen hatte der junge Mann keinen Grund, weder zu erröthen noch zu ſtocken.
Henry Aſhton war in zartem Alter von ſeinem Oheim, einem der reichſten Farmer des Herrſchafts⸗ guts von Carrow, adoptirt, oder vielmehr dem Wohl⸗ wollen dieſes braven Mannes von deſſen Bruder, einem grundſatzloſen Individuum, der ſchon ſeit lan⸗ ger Zeit ſeinen Antheil an dem väterlichen Vermögen in Laſter und Ausſchweifung verſchwendet hatte, aufgebürdet worden. Zum Glück für den kleinen Verlaſſenen hatte ſein Oheim keine Kinder. Nachdem er anfänglich mit Mitleid aufgenommen worden war, faßten der würdige Pächter und ſeine Frau allmälig Liebe zu ihm und Henry war noch kein Jahr unter
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