Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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lich ein, dieſelben wollen einen Spazierritt ins Dorf machen, und öffnete die Thore.

Schließt ſie! rief Martin, denn er erinnerte ſich mit Schrecken, daß die Stute ſeines Zöglings die Grenzen des Parks nie überſchritten hatte.

Der Rath kam zu ſpät. Erſchreckt durch die Stimme des Bereiters oder durch den rothen Mantel der Schließerin, ſtürzte das Thier vorwärts und war in einem Augenblick zum Thor hinaus, von Martin wüthend gefolgt.

Gott verzeihe mir! dachte er,das wird wie⸗ der ein trauriger Tag für Sir William ſein!

Die Stute ſah ſich nicht ſo bald auf der großen Gemeinde⸗Waide, als ſie, vor Freude wiehernd, mit wachſender Geſchwindigkeit dahinflog; nicht daß das Thier von Natur bösartig war; es war nur die Freude, ſich vergleichsweiſe frei auf einer großen Ebene, ſo verſchieden von den düſtern Alleen des Parks von Carrow, zu finden.

Abgeſehen von der Gefahr Ellens, die ſich mit einer Feſtigkeit im Sattel hielt, welche Martin ſelbſt in ſeinem Schrecken bewunderte, war es ein ſchönes Schauſpiel, das graziöſe Thier wie wahnſinnig ga⸗ loppiren und über das Ginſterkraut ſetzen zu ſehen, während ſeine Nüſtern zuckend die Luft einſogen, während Mähne und Schwanz im Winde flatterten.

Es kann nicht fehlen, das Thier muß bald müde werden, dachte der Bereiter,vielleicht kommen wir, recht beſehen, mit der bloßen Furcht davon.

Aber das Abenteuer ſollte nicht ſo leicht endigen, als er wünſchte, denn ein Bauer, der Ginſter ſchnitt,