Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Nach Verfluß eines Monats glaubte Dick Mar⸗ tin eines der jungen Pferde hinlänglich zugeritten zu haben, daß Ellen es beſteigen konnte. Der arme Mann wußte nicht, daß ſie in Indien die Gewohn⸗ heit hatte, im Palankin oder Wagen, aber nicht zu Pferd, die freie Luft zu genießen.

Was für ein ſuperbes Thier! rief das ent⸗ zückte Mädchen, den glänzenden Hals der Vollblut⸗ ſtute ſtreichelnd, welche der alte Bereiter vor dem Porticus des Hauſes am Zügel hielt.Lieber On⸗ kel, ſetzte ſie, gegen den Baronet gewendet, mit ihrem ſtrahlenden Lächeln hinzu,wie kann ich Ihnen für ein ſo ſchönes Geſchenk danken?

Dein Vergnügen iſt Dankes genug, antwortete Sir William.Martin, ſeid Ihr gewiß, daß das Pferd gehörig zugeritten iſt?

Ja, Sir William, antwortete der Bereiter mit einer Miene der Genugthuung,ein Kind könnte daſſelbe reiten.

Beruhigt durch dieſe Antwort, half der Baronet ſeiner Nichte in den Sattel und gab, nachdem er ihr zu wiederholten Malen Vorſicht empfohlen, das Signal zum Abgang.

Die Stute ſtrafte anfänglich das Verſprechen des alten Martin nicht Lügen. Es war unmöglich, einen ſanftern Gang als den ihrigen zu ſehen; ſie hatte einen ſo ruhigen Trab und Halb⸗Galopp, daß er ihr auf Ellens Bitten den Zügel ließ. Sie waren jetzt an den Eingang des Parks gekommen. Als die alte Frau, welche das Portier⸗Häuschen inne hatte, ſie durch die Allee galoppiren ſah, bildete ſie ſich natür⸗