Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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Stunde ihres Lebens zu einem Jahrhundert der Demüthigung für ſie geworden iſt.. dann werde ich gerächt ſein!

Mehrere Jahre lang bot der Baronet demjenigen, welcher ihm ſeinen Sohn zurückgeben würde, große Belohnungen; aber vergebens. Ein undurchdring⸗ licher Vorhang ſchien Vater und Kind, den beſchimpf⸗ ten Gatten und die ſchuldige Frau zu trennen.

Das einzige Individuum, welches von dem trau⸗ rigen und ſchmerzlichen Ereigniß, wie es ſchien, Nutzen ziehen ſollte, war der Bruder von Sir Wil⸗ liam, Obriſt Mowbray, ein Weltmann, ehrgeizig und intrigant, der ſolcher Art als ſein präſumtiver Erbe galt.

So nahe verwandt ſie waren, beſtanden doch nur wenig Beziehungen zwiſchen ihnen und ſie ſahen ſich ſehr ſelten. Ihr Geſchmack und ihr Character waren nicht ſympathiſch.

Sir William hatte ſonſt keine Verwandtſchaft, als eine Schweſter, welche von ihm zärtlich geliebt

Gatte, General Aubrey de Vere, ein wichtiges Com⸗ mando begleitete. Nichts deſto weniger begegnete es ihm manchmal, daß er deren Briefe Wochen lang auf dem Tiſch liegen ließ, ohne das Siegel zu er⸗ brechen, und eben ſo lang vielleicht wartete, ehe er eine Antwort darauf gab. An einem heißen Abend zu Anfang des Auguſts 1817 ſaß der Baronet in der Bibliothek von Carrow⸗ Abtei, einem jener Gemächer, welche van Dyck ſo gern malte. Mehrere Portraits von Gliedern der Familie Mowbray, von jenem berühmten Meiſter,