deren viel mehr zu der Zeit, da er ſich aus der Welt zurückzog, aber er hatte ſich geweigert, die, welche ſtarben oder ihn verließen, zu erſetzen; er konnte ein fremdes Geſicht nicht leiden.
Gleichwohl beſaß dieſer Mann, welcher ſo einſam lebte, daß ſein Name aus dem Gedächtniß ſeiner Freunde verwiſcht ſchien, Talente, welche den Ruhm des Parlaments ausgemacht hätten: eine Energie, fähig, die Beſtrebungen einer großen Nation zu leiten; ein Vermögen, hinlänglich, einen Geizhals zu ſättigen, und einen Ruf, ſo rein, wie der Name einer Vorfahren. Zwölf S vor dem Anfang unſerer Geſchichte hatte Sir William Mopbray, damals in der Blüthe des Alters, eine jener Wunden erhalten, von wel⸗ chen ein großer Geiſt geneſen kann, eine gefühlvolle Seele niemals.
Seine Gattin, die er leidenſchaftlich liebte, hatte mit einem Mann die Flucht ergriffen, welchen er für ſeinen treueſten Freund hielt; und um jenen Schimpf wo möglich noch zu vergrößern, hatte ſie ihr Kind mit ſich genommen, den Erben des Namens und Vermögens von Mowbray.
Groß war das Erſtaunen der faſhionabeln Welt; denn der ehrenwerthe Capitän Lucas, der Entführer, ſtand eben ſo tief unter dem Baronet in Bezug auf gefälligen Anſtand, welcher das Herz der Frau ge⸗ winnt, wie auf männliche Tugenden, welche dieſe Eroberung zu behaupten verſtehen. Unter einem liebenswürdigen Aeußern verbarg er einen ſelbſtſüch⸗ tigen Character; er war in der größten Bedeutung


