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tung werther Gegenſtand ihr auffiel. Ihr Weſen verrieth ein leichtes Geſchoͤpf, unbekannt mit der Umgebung, und erfreut uͤber alles, was ſie ſahe. Ihr Betragen zeugte uͤbrigens von jenem Anſtande, jener Wuͤrde, die Dud⸗ ley ſtets bewundert hatte, und er fuͤhlte ſich um ſo mehr gedrungen, nach ihrem Namen zu fra⸗ gen, da er ſich uͤberzeugt hielt, ſie ſchon fruͤher geſehen zu haben, obgleich er nicht wußte, wo. Des Leſers Erſtaunen kann das ſeine nicht uͤbertreffen, als er erfuhr, daß dies Niemand anders ſei als ſeine Verlobte, die phlegmatiſche Miß Pohns von Beckhampton⸗Hall, die ihre Mutter, wahrſcheinlich aus beſſerer Kenntniß ihres wahren Charakters„ein gutes Theil zu frohlich und lebhaft“ genannt hatte, obgleich er ſelbſt ſie fuͤr wenig beſſer, als eine menſch⸗ liche Maſchine gehalten.
Unter allen ſeinen puͤnktlichen Einrichtungen hatte Sir Poyns vergeſſen, den Tag zu beſtim⸗ men, an welchem der Tod ihm ſeinen Beſuch in Beckhampton⸗Hall abſtatten wuͤrde. Er hatte ſich aber entſchloſſen, in dem Michaeli⸗ Vierteljahre zu ſterben, weil auch ſein Vater dies gethan, und war deshalb mehr uͤber die Unregelmaͤßigkeit, als uͤber die Natur aufge⸗ bracht, als dieſe ihn am St. Helenen⸗Tage abrief, grade als er die Rechnung in ſeinem 13*


