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gen Cecil zu enthuͤllen ſtrebte, ohne ſich ſelbſt dem Kdͤnige zu zeigen, wie vermochte ſie dies, ohne ihren Vater der dringendſten Gefahr aus⸗ zuſetzen? durfte ſie in der Sorge fuͤr Cecil ſo weit gehen, daruͤber ihrer eigenen Verwandten zu vergeſſen? durfte ſie einen Vatermord bege⸗ hen, um ihren Geliebten zu retten? Selbſt wenn ein glucklicher Erfolg dieſen verbrecheri⸗ ſchen Vorſatz kroͤnte, durfte ſie dann in Cecils Armen auch nur einen Augenblick wahrer Ruhe und Zufriedenheit erwarten, nachdem ſie den urheber ihres Lebens auf dem Altare der Liebe geopfert hatte?— Ol nein! nein! nein!— ſie ſchauderte zuruͤck vor dem ſchrecklichen Ge⸗ danken, und verwarf ihn ohne Zoͤgern. Obgleich es unmoͤglich ſchien, Cecils Leben zu retten, obgleich alles die eitle Hoffnung ver⸗ warf, daß es ihr je vergoͤnnt ſein werde, ſich noch in dieſer Welt des Gluͤckes an ſeiner Seite zu erfreuen, ſo konnte ſie doch wenigſtens ſein Schickſal theilen, und gemeinſchaftlich mit ihm in jenes Leben hinuͤbergehen. Dieſem Schritte widerſtritt keine Pflicht; zu ihm fuͤhlte ſie ſich mit jedem Pulsſchlage ihres Herzens unwiderſtehlich hingezogen. Sie konnte Cecil die Stunde ſeines Todes dadurch erleichtern, und ihr ſelbſt war es ein ſuͤßer Gedanke, ihn zugleich mit ihm zu erdulden. Sie wollte ihre


