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die er durch den Mißbrauch ſeiner Gewalt ge⸗ gen ſeinen Muͤndel auf ſich geladen, ward ſie ſeinetwegen faſt nicht weniger beſorgt, als we⸗ gen Cecils und ihrer ſelbſt; und um ſo inni⸗ ger wuͤnſchte ſie deshalb, daß er die vorge⸗ ſchlagenen Bedingungen annehmen, und dadurch ſich ſelbſt Sicherheit gewinnen, ſie und Cecil aber ganz glucklich machen moͤchte. Sie hielt es unmoͤglich, daß er fortfahren konne, ſich ih⸗ ren Wuͤnſchen zu widerſetzen, wenn es ihr nur gelang, ihm alle dieſe Vortheile in ein klares Licht zu ſetzen. In dieſem Glauben verlaͤngerte ſie die Geduld, mit der ſie ſeine Ruͤckkehr er⸗ wartet hatte, obgleich dieſe nun ſchon bedeu⸗ tend uͤber den anfaͤnglich dazu beſtimmten Tag verzoͤgert war.
Als aber einer der Diener, welche Cecil nach London begleitet hatten, zu dem Thurm⸗ hauſe zuruͤckkehrte, und ſie jetzt das ſchaͤndliche Komplott erfuhr, das gegen deſſen Leben ge⸗ ſchmiedet worden, und daß er als Gefangener in London zuruͤckgeblieben, da ſchien die Nach⸗ richt jene ungemaͤßigte Hitze auf's Neue her⸗ vorrufen zu wollen, der ſie fruͤher unterworfen geweſen. Liebe, Kummer, Zorn und Abſcheu be⸗ ſtuͤrmten ihren Buſen zu gleicher Zeit; in dieſem Widerſtreit der verſchiedenen Leidenſchaften konnte ſie ihrem Herzen nur durch wiederholtes Ge⸗


