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den Abt begangenen ungerechtigkeit betrachtet zu werden. Er zweifelte indeſſen nicht, von jeder Verantwortlichkeit freigeſprochen zu wer⸗ den, wenn er auf der Stelle dem Koͤnige die ſo eben gemachten Entdeckungen mittheile. Kaum hatte er ſich wegen ſeiner eigenen Si⸗ cherheit beruhigt, als er Cecils gedachte, deſſen Hinrichtung fuͤr den folgenden Morgen feſitge⸗ ſetzt war. Von Anfang an hatte er eine auf⸗ richtige Theilnahme fuͤr ihn gefuͤhlt; die ſo eben empfangenen Mittheilungen beſtaͤrkten ſein guͤnſtiges Vorurtheil, indem ſie ihm deutlich zeigten, welches Unrecht er fruͤher zu erdulden gehabt, und wie ſchaͤndlich die Abſichten ſeines Anklagers waren. Er beſchloß daher, keinen Schritt, den er ohne Gefahr fuͤr ſich ſelbſt thun koͤnnte, zu verſaͤumen, um Aufſchub des urtheils und Durchſicht der Unterſuchung gegen ihn zu erlangen.
Sir Thomas fuͤhlte die Wichtigkeit der Mittheilungen, und die Nothwendigkeit der Eile, und forderte daher den Moͤnch auf, ihn in ſeiner eigenen Barke nach Weſtminſter zu begleiten, damit der Koͤnig ſogleich durch ihn ſelbſt uͤber alles genaue Auskunft erhalten kon⸗ ne. In der Hoffnung, des Koͤnigs Beſtäti⸗ gung ſeiner Verzeihung zu erlangen, willigte Pater Barnabas mit Freuden in den Vorſchlag.


