Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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war, was ſie vermocht habe, ſich ſelbſt freiwil⸗ lig, durch ihr offentlich abgelegtes falſches Zeug⸗ niß, ſo zu beſchimpfen. „Mein theurer Sir Lionel, erwiderte ſie, denn acht ich darf Euch ja nicht mehr meinen Gatten nennen, welchen Grund koͤnnte ich wohl gehabt haben, als den Mann vor einem ſchmachvollen Tode zu bewahren, den ich zu lieben und zu ehren geſchworen?— nicht nur von zeitlichem, ſondern auch von ewigem Tode. — Nein, denkt nicht ſo niedrig von mir, daß Ihr glaubt, ich hege nur einen Gedanken, mein Vermoͤgen zuruͤckzufordern. Bei meiner Treue, und dem Heile meiner Seele; ich wuͤrde kei⸗ nen Pence davon anruͤhren. Pierin wenigſtens konnen ſie mich nicht abhalten, Euer Weib zu ſein; und kann ich den Namen nicht fuͤhren, ſo laßt mich Eure Feundinn, Eure Rathgeberinn, Eure Retterinn von weit ſchrecklicherer Gefahr ſein, als dieſe war.— Einen groͤßeren Troſt fur die Schande, welche ich auf mein Haupt waͤlzte, verlange ich nicht.“ Dann bat ſie mit ernſter Ermahnung, die Wege des Boͤſen, auf denen er wandele, zu verlaſſen, den Pfand des Friedens wieder einzuſchlagen, alle finſteren Buͤndniſſe abzuſchwoͤren, und ſich mit dem Him⸗ mel wieder auszuſohnen. Bei dieſem Gegen⸗ ſtande war er nie ein geduldiger Zuhdrer; er